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Weihnachtscountdown – Fazit

2017/01/08

Alles, aber auch wirklich alles hatte sich gegen den Blog verschworen! Internet ausgefallen, Laptopakku angeschmort, dann Arbeit, Arbeit, Arbeit… aber jetzt kommt endlich, mit kleiner Verzögerung, das Fazit meines Weihnachtscountdowns!

Mein Durchschnittsgewicht jeweils vom (Advents-)Sonntag bis zum darauffolgenden Samstag:
1. Adventswoche: 48,44 kg
2. Adventswoche: 48,56 kg
3. Adventswoche: 48,85 kg
4. Adventswoche: 48,18 kg
Weihnachten bis Silvester: 48,0 kg
Neujahr bis heute: 47,8 kg*

*(zugegeben, 8 statt sonst 7 Tage, aber soll ja auch nur mal die Tendenz veranschaulichen)

Also, die Richtung stimmt schon mal!
In der Grafik mit Strichen markiert sind die Adventssonntage und Heiligabend.
2017-01-gewicht-weihnachtscountdown

Viel Bewegung auf Arbeit, mäßig viel Hobby-Bewegung in der Freizeit, und zwischendurch sogar einmal im Schwimmbad gewesen. Nebenbei bemerkt: Im warmen Wasser zu entspannen, während um einen herum der Schnee fällt, ist einfach fantastisch! Aber ich bin froh, dass ich im „kalten“, also dem Schwimmbecken, angefangen habe, bevor ich in die warme Thermenlagune gegangen bin. Umgekehrt hätte ich vermutlich nicht die Selbstbeherrschung gehabt. Also gilt wie so oft: Das beste für den Schluss aufsparen!

Von den aufgenommenen Kalorien her sieht man auch eine leichte Besserung, aber das ist wirklich etwas, woran ich noch arbeiten muss.
Für alle Suchbildfreunde: Finde den Magen-Darm-Infekt anhand der Kalorienaufnahme. ;)

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Wie ist euer Start ins neue Jahr geglückt? Habt ihr Vorsätze gefasst?

Weihnachtscountdown: 4. Advent

2016/12/18

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Mein Durchschnittsgewicht jeweils vom Adventssonntag bis zum darauffolgenden Samstag:
1. Adventswoche: 48,44 kg
2. Adventswoche: 48,56 kg
3. Adventswoche: 48,85 kg
Tendenz also weiter steigend. Leider konnte ich mich arbeitsbedingt aber auch nur jeden zweiten Tag wiegen. Wie genau wohl diese Hotelwaagen sind?
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Ernährung
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Wie man sieht, minimal besser als letzte Woche. Mit den Netto-Kalorien war ich an drei Tagen im grünen Bereich, an zwei Tagen auch Brutto.
Und das trotz Geschäftsreise mit megaleckerem Frühstücksbuffet. Sonst hätte es vermutlich noch an einem vierten Tag geklappt.
Aber was hilft es? Der Gewichtsverlauf zeigt ja leider eindeutig, dass es immer noch deutlich zu viel ist.
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Weihnachtscountdown: 3. Advent

2016/12/12

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Euch allen nachträglich einen gesegneten 3. Advent!
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Wie man sieht, läuft es gewichtstechnisch gerade nicht so prall.
Mein Durchschnittsgewicht jeweils vom Adventssonntag bis zum darauffolgenden Samstag:
1. Adventswoche: 48,44 kg
2. Adventswoche: 48,56 kg
Tendenz also steigend. Für den Messwert von heute musste ich sogar die Skalierung der x-Achse erweitern… gar nicht gut! Zum Vergleich: Anfang November war das Wochendurchschnittsgewicht runde 1,5 kg weiter unten.
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Ok, also auf zur Problemanalyse:
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Mangelnde Bewegung.
Krankheitsbedingt in der gesamten letzten Woche nur 23.663 Schritte. Das sind im Schnitt gerade mal 3380 Schritte am Tag und damit so lächerlich wenig, dass ich mich kaum traue, es aufzuschreiben.
Nun gut, das bessert sich hoffentlich automatisch, wenn ich diese Woche meine Arbeit wieder aufnehme.
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Zu viele Kalorien.
Ich bin klein, ich habe mich kaum bewegt – da ist einfach nicht so viel Umsatz vorhanden. Und ich muss ganz ehrlich sagen: Ich ließ dem Schweinehund viel zu viel Raum, ich war fast jeden Tag über meinem Kalorienlimit, an ein Defizit war gar nicht zu denken. Allein in dieser Woche liege ich 1924 kcal über meinem Wochenziel.
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Hier mal das passende Diagramm von myfitnesspal, einmal mit Brutto-, einmal mit Nettokalorien:
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2016-12-12-kalorienuebersicht-30d
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Tja, was ist zu tun?
Vor allem natürlich muss ich die Kalorienaufnahme in den Griff bekommen. Da es mir endlich wieder besser geht, hoffe ich, durch die zusätzliche Bewegung wenigstens die Nettokalorien einigermaßen ausgleichen zu können. Vielleicht schaffe ich es dann ja, zu Weihnachten wieder im Bereich um die 48 zu pendeln statt um die 49?
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Von den frischgebackenen Weihnachtsplätzchen (mit Glasur, Schokokrümeln etc. circa 90 kcal pro Stück) werde ich möglichst viele verschenken. Macht eh mehr Freude, als sie selber zu essen. Ich backe einfach zu gerne.
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Nebenbei bemerkt, auch mal erfreuliche Nachrichten:
Verschlankomat ist wieder da! Nach einer größeren Pause wagt sie nun einen neuen Anlauf auf die U60. Ich hoffe, sie hält uns weiter auf dem Laufenden, bis jetzt sieht es super aus!
Ihr findet ihre Abnehmposts unter https://verschlankomat.wordpress.com.
Auf ihrem Gesamtblog, http://schwatzkatz.com, findet ihr neben ihren Gewichtsartikeln auch noch diverse andere Artikel vom Nähen bis zum Make-Up.

Weihnachtscountdown: 2. Advent

2016/12/05

Gesundheitsmäßig hat sich nicht viel gebessert, gewichtsmäßig (wie unten zu sehen) auch nicht. Wenn, dann geht der Trend eher nach oben… Mist.
An der Bewegung konnte ich gesundheitsbedingt nicht schrauben, bei der Ernährung habe ich mich gebessert, aber es reicht wohl noch nicht.

Bei den Nachbarn wird renoviert, dass die Wände vibrieren. Da habe ich mein erzwungenes Frühaufstehertum (sonst wirklich gar nicht meins) genutzt, um für die ersten Verwandten Weihnachtsgeschenke beim großen Online-Versandhaus zu ordern. Wer weiß, wann ich endlich mal wieder lang genug aus dem Haus komme, da erledige ich das jetzt lieber so. Verzeih mir, lokaler Einzelhandel!

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Die Adventssonntage habe ich mit Pfeilen markiert. In Paint kam mir der Türkis-auf-Grau-Effekt gar nicht so schlimm vor… ich gelobe Besserung für den nächsten Post, bei diesem müsst ihr nun mit diesem Scheusal leben. ;)

Vier Wochen bis Weihnachten: Weihnachtscountdown 2016

2016/11/28

Nach mehreren Monaten Sendepause endlich wieder ein Lebenszeichen von mir. Es gibt einfach Dinge, auf die kann man sich verlassen: Regen ist nass, Winter ist kalt, Autowerkstatt kostet und in der Adventszeit kommt Medea aus ihrem Loch gekrochen und beginnt, hier wieder etwas zu posten.

2016_1-advent_weihnachtscountdown

Was ist seit meinem letzten Post im Juli alles so passiert?
So einiges. Der Schmetterlingsmann und ich haben geheiratet und ein neues Land bereist.
Ich habe meinen Nachnamen geändert und muss mich da immer noch ein wenig dran gewöhnen.
Auf Arbeit läuft es super, der Chef ist zufrieden mit meiner Leistung, die Kollegen froh, dass sie komplizierte Aufgaben an mich abdrücken können. Eventuell (sozusagen mit fünf Fragezeichen dahinter) verbessert sich im neuen Jahr unsere Personalsituation, aber darauf wetten würde ich nicht.
Die Katzen sind anhänglich und haben neue Tricks gelernt.
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Aber wie steht es eigentlich mit dem Hauptthema dieses Blogs, dem Gewicht? Schlecht und gut. Warum, zeige ich euch gleich:

Hier mein Gewichtsverlauf seit meinem letzten Post im Juli:
2016-7-11

Initial ging es etwas aufwärts.
Am mit der blauen Linie markierten Tag habe ich im hiesigen Fitnessstudie eine Körperfettmessung machen lassen. Super Analysewaage, natürlich auch nicht der Weisheit bester Schluss (warum, wäre vielleicht mal einen eigenen Blogartikel wert. Hat da jemand Interesse?), aber zur groben Tendenz sollte es ausreichen.

Mit dem Ergebnis war ich auch echt zufrieden:
Gewicht 48,4 kg, das heißt bei mir BMI 18,4
Körperfettanteil 18,4 %
Körperwasseranteil 59,7 %

Kurz darauf habe ich dann auch endlich, endlich die Pille gewechselt und bin zu dem Schluss gekommen: Das hätte ich schon viel eher machen sollen!
Kaum PMS-Emotionen, keinerlei PMS-Fessattacken, viel weniger Wassereinlagerungen, nach anfänglichem Hormonchaos nun keine Zwischenblutungen mehr und vor allem: Die Zahl der Migränetage auf ein Zehntel des vorherigen Zustandes gesenkt. Bislang auch keine Aura mehr – ich würde mich so freuen, wenn diese Tendenz anhält!

Entsprechen toll waren dann, nicht nur gewichtstechnisch, September und Oktober. Noch nie hatte ich so eine tolle Abnahme ohne Einschränkungen gehabt. Ich habe sogar endlich mein Abnahmeziel von der Bloggründung erreicht: 10 % Abnahme (vom damaligen Ausgangsgewicht gesehen)!
Einerseits fielen Wassereinlagerungen und Fressattacken weg, zum anderen hatte ich, so dermaßen von der Migräne befreit, einen endlich nicht mehr ausgebremsten Bewegungshunger. Gar nicht mal so viel Sport, aber einfach hier mal wandern gehen, dort ein Spaziergang, hier die Tierheimhunde ausführen, und ab und zu mal eine kurze Joggingrunde um die 5 km: Ja, das hat sich gelohnt, und es hat sich wunderbar angefühlt.

Aber was ist dann passiert?
Anfang November habe ich mir etwas eingefangen, was ich erst für eine größere Erkältung hielt. Dementsprechend habe ich auch tapfer weitergearbeitet, bis ich irgendwann an mein Limit traf. Ab zum Arzt, wo sich die Erkältung dann als Lungenentzündung entpuppte.
Also Krankschreibung, Bettruhe, Antibiose.
Durch die Halsschmerzen und auch aus Frust über die verordnete Untätigkeit habe ich in der ersten „offiziellen“ Krankheitswoche fast nur Eis gegessen – alles andere tat nur weh. Ja, auch Hühnersuppe hat einfach nur gebrannt im Hals.
Auch wenn ich mich inzwischen wieder ausgewogener ernähre, hat die Bettruhe und die fehlende Alltagsbewegung ihr übriges getan:
Von 46,5 kg auf 48,3 kg hoch. Ätzend!

Jetzt habe ich vom Arzt endlich eine gelockerte Bettruhe bekommen, zusammen mit der Aussicht, nächste oder übernächste Woche wieder arbeiten zu dürfen. Drückt mir die Daumen!
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Was sind also meine Ziele?
Wieder auf die Beine kommen, auf meine Gesundheit achten und bis Weihnachten das jetzige Gewicht mindestens halten, besser noch etwas reduzieren.
Das heißt, einigermaßen im Kalorienlimit bleiben, möglichst viel Alltagsbewegung einbauen (je nach Gesundheitszustand), und je nachdem, wie es mir geht, eventuell auch wieder etwas Sport anfangen.
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Drückt mir die Daumen!

9-Wochen-Projekt: Fazit

2016/07/13

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Habe ich die Vorgaben durchgehalten?

  • Kalorien auf myfitnesspal dokumentieren – Check.
  • versuchen, das Kalorienlimit einzuhalten – Ehrlich gesagt, so gut wie nie. Meistens war ich ca. 400kcal drüber. Je mehr ich arbeiten musste, desto mehr habe ich überschritten. An meinen zwei freien Wochenenden in dem Zeitraum habe ich das Limit immer eingehalten, ohne überhaupt drauf achten zu müssen.
  • mindestens 2 L Wasser oder Tee am Tag – Check.
  • „Alltagsbewegung“ an 5 Tagen in der Woche – Check. Im Projektrahmen sogar an 6 Tagen in der Woche, manchmal sogar an 7.
  • „richtigen“ Sport an 2 Tagen in der Woche – Das hat nicht geklappt. Einen habe ich fast immer geschafft, zwei nur ein Mal.
  • mehr Obst und Gemüse essen – Im Rahmen des Projektes hatte ich 8 Tage, an denen das nicht geklappt hat.
  • Blogeinträge hier – Am Anfang gut, am Ende gar nicht mehr… Arbeit und Alltagsleben ging vor. Für die Hochzeit war doch am Ende noch einiges zu organisieren.

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Und das Gewicht?
Im Rahmen des Projektes habe ich insgesamt 1,2 kg abgenommen, von BMI 19,1 auf BMI 18,6. Ehrlich gesagt glaube ich aber, dass davon kaum etwas echte Gewichtsabnahme ist und der Rest nur Wasserspeicherunterschiede. So viel Ehrlichkeit muss sein.
Aber Gewicht ist nicht alles: Optisch bin ich zufrieden mit dem Projekt, vor allem die Bewegung hat sich ausgezahlt. Dank täglich 50-60 Minuten zügigen Gehens habe ich jetzt erstmalig in meinem Leben ein Thigh Gap. Nicht, dass ich es darauf angelegt hätte, aber freuen tut es mich schon.
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Danke für eure Unterstützung und Motivation!
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9-Wochen-Projekt: Tag 21 bis 27

2016/06/07

So, es ist offiziell: Von uns Kollegen ist ein Drittel schwanger. Schön für sie, katastrophal für den Dienstplan. Es fühlt sich schon ganz seltsam an, wenn ich ausnahmsweise mal tagsüber arbeiten darf.

Sehr motivierend auch, wenn es zum Dank dann noch solche Dialoge mit Vorgesetzten gibt:

Vorgesetzter: „Ah, Madonna.“
Medea: „Medea.“
Vorgesetzter: „Lange nicht mehr gesehen. Sie hatten wohl Urlaub, oder? Dabei sind wir gerade so dünn besetzt.“
Medea: „Nein, ich hatte dieses Jahr noch keinen Urlaub. Ich arbeite gerade fast nur nachts und am Wochenende, weil wir so schlecht besetzt sind.“
Vorgesetzter: „Ach so. Na ja, ist ja auch praktisch, oder? Dann hat man den Vormittag frei.“

Dieser spezifische Vorgesetzte muss NIE nachts arbeiten. Er ist sich auch nicht bewusst, dass wir unsere Nächte oft durcharbeiten und uns freuen, wenn wir ausnahmsweise mal 10 Minuten für nen Kaffee haben. Klar, nach so einer Nacht kann man den Tag darauf so richtig genießen!
Aber was rege ich mich auf über jemanden, der nach zehn Jahren im Betrieb erst drei Leute mit Namen anreden kann (einer davon der Chef-Chef), weil er sich prinzipiell nicht für andere Menschen interessiert.
Zum Glück ist mein „richtiger“ Chef da ganz anders. Aber der ist oft nicht da.

Abgesehen von irrsinnigen Arbeitsstunden lauert nebenbei noch meine Doktorarbeit, die auf Fertigstellung wartet, und die Steuererklärung möchte auch gerne noch gemacht werden. Dumm, dass ich außer zu schlafen eigentlich neben der Arbeit nichts mehr machen möchte. Was für ein Glück, dass der Schmetterlingsmann da so verständnisvoll ist.

Gegessen habe ich viel zu viel. Oft, um mich wach zu halten, wenn ich wusste, zwei Stunden muss ich noch durchhalten, aber wenn ich jetzt noch einen Energydrink nehme, kann ich nachher in den sechs Stunden, die ich schlafen könnte, nicht einschlafen. Wie löst ihr so ein Dilemma?
Vielleicht hilft es, wenn ich stattdessen ein paar Kniebeugen mache oder so? Hat da jemand Erfahrung? Werde es heute mal ausprobieren.

Immerhin, ich hatte jeden Tag Alltagsbewegung und bin auf dem Weg zu und von der Arbeit mindestens 50 Minuten zügig gegangen. Wenn ich in den Nachtschichten den Schrittzähler anhatte, kamen in denen immer mindestens zehn Kilometer dazu, aber ich denke, die zählen nicht, weil ich zwischendurch ja immer wieder stehe und sitze. Leider habe ich mich an keinem einzigen Tag für „richtigen“ Sport aufgerafft.

Getrunken habe ich zwischen 1,5 und 3 Litern am Tag, und es gab jeden Tag mindestens eine Portion Obst oder Gemüse, an zweien auch beides.
Kalorien gezählt habe ich nicht – dass es zu viel war, weiß ich aber auch so. Gibt es noch jemanden, bei dem MyFitnessPal aktuell abartig lange Ladezeiten hat, oder liegt es an meinem Handy?